Bilder 2023 - bayerischer waldverein straubing

So. 21.07. Wanderung zum Kolmsteiner Kircherl --- Sa. 20.07. Ausstandsfeier im Wanderheim Gneißen --- Allen Mitgliedern und Freunden alles Gute und bleibt gesund
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Bilder 2023

Aktuelles/Bilder


Bilder und Kurzberichte vom Vereinsgeschehen 2023


  
Lichterglanz und Historie in Wels  

Zum Abschluss ihres Veranstaltungsjahres besuchte die Sektion Straubing im Bayerischen Wald-Verein Straubings Partnerstadt Wels. Vorsitzender Werner Schäfer, als Bürgermeister sehr um die Partnerschaft bemüht, stellte historische Vergleiche zwischen Wels und Straubing an und schilderte die unterschiedlichen Verwaltungs- und Führungsstrukturen. Ein Spaziergang im Zentrum der zweitgrößten Stadt Oberösterreichs ließ gerade am Stadtplatz deutliche urbanistische Gemeinsamkeiten erkennen. Auch an dieser ehemaligen Marktstraße entwickeln sich die Fassaden wie ein Bilderbuch der Stile. Werner Schäfer lenkte das Augenmerk der Straubinger aber auch auf das Schloss Polheim, die Stadtpfarrkirche, den idyllischen Zwingerweg und die beiden vorzüglichen Museen im einstigen Minoritenkloster und in der Burg Wels. Am Spätnachmittag erstrahlte dann der Welser Lichterpfad, nicht nur am Stadtplatz, der ohnehin zu den schönsten Österreichs zählt, sondern außerdem in vielen anderen Straßen und Promenaden. Der ganz in Licht gehüllte Ledererturm, das Wahrzeichen von Wels, ließ Assoziationen in Richtung Stadtturm Straubing wach werden, der Straubinger Turmbau ist allerdings höher und monumentaler, doch wer weiß …  

Text: Werner Schäfer
Bilder: H:j: Lottes, K. Westenhuber, b.w.

Adventsfeier der Sektion

Die Adventsfeier der Sektion Straubing des Bayerischen Waldvereins fand am 8. Dezember in der Karmelitenkirche statt.  Der 1. Vorsitzende Werner Schäfer begrüßte die Mitwirkenden und die  Besucher.
Wie schon in der Vorjahren übernahm die Sing- und Spielgruppe der Sektion unter Leitung von Andreas Hirschberger zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden Hans Hiendl als Lektor die Gestaltung. Im Wechsel wurden adventliche Texte, Lieder und Instrumentalstücke vorgetragen.
In seinem Schlusswort bedankte sich der 1. Vorsitzende Werner Schäfer bei allen Beteiligten für ihr hervorragendes Engagement. Zum Abschluss spendete Pater Sunny Kodiyan allen Anwesenden Gottes Segen.

Text u. Bilder: j.w.

  
Das Ende des Wanderjahres

Mit dem Abwandern nach Gneißen beschließt die Sektion Straubing traditionell das Wanderjahr. Noch einmal haben sich am 26. Nov. knapp 60 Wanderfreunde bei herrlichem Winterwetter unter Führung von Otto Albertskirchinger und Margit Haide-Kellerer zu einer Wanderung von Konzell nach Wies getroffen. Anschließend traf man sich im Wanderheim, wo Brotzeit, Kaffee und Kuchen von fleißigen Helferinnen bereits vorbereitet waren.
Der Tag klang aus mit Dankesworten des 1. Vorsitzenden Werner Schäfer und Wanderwart Otto Albertskirchinger an die Wanderer und Wanderführer.

Text. j.w.
Bilder: j.w. , W. Kunstmann, H-J. Lottes

  
Um den Eichelberg

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, war die einhellige Meinung der über 50 Teilnehmer, die an der Herbstwanderung um den Eichelberg zwischen Obermiethnach und Pillnach teilnahmen. Der bunte Herbstwald, manchmal auch ein zaghafter Sonnenstrahl und das Rauschen des Leithen- und des Breimbaches begleiteten die Wanderer unter der Leitung von Otto Albertskirchinger und Werner Kunstmann. Entlang der Gemeindegrenze zwischen Wiesenfelden und Kirchroth führte der Weg hinauf zum Wanderknotenpunkt an der Schwedenschanze. Durch das Breimbachtal, vorbei an der ehemaligen Breimbachmühle ging es zurück zum Wanderparkplatz bei Obermiethnach. Bei einer gemütlichen Einkehr im Gasthof zur Post in Kirchroth klang der schöne Nachmittag aus.

Text: O. Albertskirchinger
Bilder: j.w., W. Kunstmann, H. Lottes


Wanderung Aiterhofen – Gut Eglsee

Anstelle der am 29.10. ausgefallenen Wanderung in der Oberpfalz konnte Wanderführer Werner Kunstmann eine kleinere im Raum Aiterhofen und Gut Eglsee anbieten. Über 40 Teilnehmer nahmen das Angebot eines Spazierganges von Aiterhofen über das Gut Eglsee und zurück bei idealem Wanderwetter an. In Eglsee gab der 1. Vorstand Werner Schäfer einen Überblick über die Geschichte des Gutes und seiner Entwicklung bis heute.
Nach der Rückkehr nach Aiterhofen traf man sich im Gasthaus Karpfinger zu einem gemütliche Beisammensein.

Text: j.w.
Bilder: j.w. (Gut Eglsee aus: https://gut-eglsee.de/)







Ruine Weißenstein – Ein Highlight im Steinwald

So hieß unsere letzte große Fahrt in diesem Jahr.
43 Teilnehmer/innen, auch einige neue Gesichter waren mit dabei, wollten diese beeindruckende Herbst-Tour erleben.
Und im wahrsten Sinne, zeigte sich der Herbst an diesem Sonntag besonders herbstlich. Nach noch hochsommerlichen Temperaturen letzte Woche, fiel das Thermometer am Sonntag
auf 7 Grad während der Wanderung. Zunächst bei herrlichen Sonnenschein gesellten sich am Ende der Wanderung noch Graupelschauer zu unserer Verwunderung. Aber echte Wanderer
ließen sich durch diese Wetterkapriolen die Stimmung nicht verdrießen.
Die Gruppe A mit 26 Wanderern/innen unter Leitung unseres Wanderführers Lothar Gaul näherten sich der Burg über steile Wege von der Rückseite. Die Gruppe B nahm unter unserem
Wanderführer Ernst Stern den leichteren Aufstieg vom Wanderparkplatz zur Burg. Beiden Gruppen bot sich dann ein herrlicher Blick auf diese imposante Ruine.
Der Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth ist es zu verdanken, dass die einsturzgefährdeten Mauerreste der Ruine Weißenstein mit erheblichen Zeit- und Kostenaufwand restauriert und damit die Burganlage und der Bergfried begehbar gemacht wurden. Heute ist die bereits 1560 aufgegebene Burg eines der beliebtesten Wanderziele im Steinwald. Das markante Aussehen verleihen ihr die bizarr in die Höhe ragenden wollsackverwitterten Granitfelsen, auf die die Burg errichtet wurde. Durch Treppen und Stege ist sie bis zum Bergfried begehbar. Unter dem Felsentor soll laut einer Sage eine Hirschkuh eine im 30-jährigen Krieg Geflohene über sieben Jahre ernährt haben.
Auf der Rückseite der Burg konnten wir eine überlebensgroße weibliche Bronzefigur bewundern, die vom einheimischen Bildhauer Engelbert Süß aus Pfreimd im Auftrag des ehemaligen Besitzers geschaffen wurde. Im weitesten Sinne „Mutter Erde“ stellt die Figur dar.
Unsere Wanderung führte uns dann entlang des Höhenweges zur 1973 erbauten Dreifaltigkeitskapelle, die an der Europäischen Wasserscheide liegt. Weiter ging es dann zum Schloßfelsen und zum Oberpfalzturm auf der „Platte", der mit 946 Metern höchsten Berg im Steinwald.  Vom 35 Meter hohen Turm genossen dann viele die fantastische 360 Grad-Rundsicht über den gesamten Steinwald und einige Berge des Fichtelgebirges.
Weitere Höhepunkte waren  der Steinwaldpilz, das Waldhaus,  das nach einem von 1959 bis 1997 dauernden Dornröschenschlaf als Drehort für die Verfilmung von „Krambambulli“ wieder wach geküßt wurde,  und der 858 Meter hohe Saubadfelsen, der über eine Metalltreppe erreichbar war. Unser letztes Highlight war der Zipfeltannenfelsen mit der sogenannten Steinwald-Sphinx. Zu diesem Zeitpunkt begrüßte uns auch wieder die Sonne, die durch die nassen und glitzernden Blätter eine wunderschöne Herbststimmung zauberte. Vom Wanderparkplatz in Pfaben nahm uns der Reisebus wieder auf. Im Gasthof goldener Engel in Waldeck, ließen wir dann bei guten Essen und Trinken diesen erlebnisreichen Kirchweihsonntag gesellig ausklingen.

Text: Lothar Gaul
Bilder: L. Gaul, E. Stern, j.w.


132. Gründungsfest der Sektion

Am 13. Oktober feierte die Sektion Straubing des Bayerischen Waldvereins das 132. Gründungsfest  in der Basilika St. Jakob mit einem Gottesdienst. Zelebrant war Stadtpfarrer Pater Martin.
Die Mitgestaltung des Gottesdienstes übernahm die Sing- und Spielgruppe der Sektion unter der Leitung von Anderl Hirschberger. Der 2. Vorsitzende der Sektion Hans Lohmeier übernahm als Verteter von Herrn Werner Schäfer das Totengedenken.
Im Anschluß traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein im Gäubodenhof.


Auf Schleuserwegen unterwegs zu untergegangenen böhmischen Dörfern
53 Teilnehmer bei Wanderung nach Maxov/Maxberg in Böhmen.

Zu dieser Wanderung gab es mehr als 90 Anmeldungen Diese große Resonanz hat alle überrascht. Leider war Wanderführer Klaus Bindl krankheitsbedingt kurzfristig verhindert und so begleitete Wanderwart Otto Albertskirchinger die 53 Teilnehmer bei dieser Wanderung. Als Wanderführer fungierte Josef Altmann vom Verein „Gäste- und Kulturführer Bayerwald e. V. aus Eschlkam. Mit seinen Ausführungen zur Geschichte und den Geschichten an der böhmischen Grenze, fand er eine aufmerksame Zuhörerschaft. Von Großaign ging es zunächst zur Schöneichenkapelle. Mit schönem Blick auf Vseruby und in den Hohen Bogen-Winkel, wurde über den Wandergrenzübergang bei Gaishof, auf dem Kirchenweg nach Maxov gewandert. Dort angekommen, informierte Josef Altmann über die Geschichte der Ortschaft Maxberg. Die kommunistische Zeit habe das Dorfleben zunichte gemacht. Nachdem die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg ausgewiesen wurden, seien nur noch ein paar Häuser übriggeblieben. Die Kirche, die dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht ist, wurde 1730 erbaut und vom Kommunistischem Regime als Schafstall benutzt. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begannen Renovierungsarbeiten an der Kirche und so präsentiert sich die Kirche nun in einem guten Zustand. Zunächst galt dort ein kurzer Abstecher dem ehemaligen, verwüsteten Friedhof. Dann ging es an den Dangelbach und zur einstigen untergegangenen Ortschaft Draxlmoos, mit wunderbarem Ausblick zum Cherchov. Vorbei am historischen Grenzstein von 1766 führte der Weg hinunter nach Gaishof, wo bereits der Bus auf die Wanderer wartete um sie zur verdienten Einkehr nach Eschlkam zu bringen. Im Gasthof Post unterhielten sich die Teilnehmer rege über die gewonnenen Eindrücke. Gestärkt und zufrieden trat man die Rückfahrt nach Straubing an.

Text: K. Bindl
Bilder: j.w. und K. Bindl

Wanderung zum Teufelstisch

Zu unserer Wanderung zum Teufelstisch, am Sonntag, den 17.09.2023, konnten wir bei bestem Wanderwetter 34 Teilnehmer begrüßen.
Ausgangspunkt war der Parkplatz am Ortsende von Bischofsmais. Zunächst wanderten wir gemeinsam nach St. Hermann, dem größten Wallfahrtsort im Bayerwald und besichtigten die drei sakralen Gebäude. Die Einsiedelkapelle, ein Zeugnis tiefer Volksfrömmigkeit, beeindruckt mit den vielen Votivtafeln und -gaben. Die Brunnenkapelle, die Stiftung einer reichen Familie, brachte uns Erkenntnisse über das Leben der Einsiedler Hermann und Degenhard, sowie der Entstehung der Wallfahrt. Die große, barocke Wallfahrtskirche zeigte uns eine Bilderreihe aus dem Leben des Hl. St. Hermann.
Nach der Besichtigung wanderten wir weiter gemeinsam, im noch taufrischen Waldrand, am Fuße des Hermannschopfes in Richtung Unterbreitenau. Nach kurzer Zeit aber trennten sich die Gruppen A und B.
Die Gruppe A folgte unter der Führung von Ernst Stern, mit 20 Teilnehmern, dem Wanderweg Nr. 12, einem durchaus sportlichen Anstieg von 200 Hm, zu der weniger bekannten Degenhardkapelle. Der Einsiedler Degenhard verbrachte hier auf der Zellwiese 30 Jahre, bis er verstarb. Die Waldeinsamkeit um die Kapelle nutzten wir für eine wohlverdiente Mittagspause. Gestärkt ging es dann immer talwärts, mitunter mit herrlichen Ausblicken auf die Berge des unteren Bayerwaldes, bis nach Unterbreitenau.
Gruppe B, unter Führung von Hans J. Lottes, folgte mit 14 Wanderern weiter dem idyllischen Waldweg bis Unterbreitenau. Hier folgte eine Mittagspause, bei der auch die zahlreichen Moutainbiker beobachtet werden konnten, die sich auf waaghalsigen Trails, vom Geißkopf talwärts stürzten. Gestärkt und ohne größere Steigungen ging es dann am Fuße des Teufelstisches über Wastlsäge zurück nach Bischofsmais, wo der Bus bereit stand.
Auch die Gruppe A überquerte nach kurzer Pause in Unterbreitenau die Straße und näherte sich über Hartwachsried, mit grandiösen Ausblicken auf Geißkopf und die Berge des oberen Bayerwaldes, dem Teufelstisch. Trotz des felsigen Kammweges am Teufelstisch waren alle von den bizarren Felsgebilden beeindruckt. Es entstand der Eindruck, die Gesetze der Statik seien hier außer Kraft gesetzt. Der Aussichtsfelsen am Ochsenberg, mit einem 240° Rundblick, und guter Fernsicht, bildete dann den krönenden Abschluss.
Nach einen kurzen, aber schwierigen Abstieg erreichten wir wieder den bequemen Wanderweg, der uns zurück nach Bischofsmais führte. Hier erwartete uns der Bus, der uns nach Ritzmais, in das Gasthaus Kerschl, zur gemeinsamen, abschließenden Einkehr brachte.

Text: Ernst Stern
Bilder: Ernst Stern und Klaus Bindl

Durch das tiefe Schussbachtal

Bei herrlichem Wanderwetter konnten die  Wanderführer H-J Lottes und H. Penn 53 Teilnehmer begrüßen. Hohe, mächtige  Tannen säumten den Weg in das tiefe Schussbachtal, wohin uns ein ruhiger Weg,  entlang des quirligen Waldwiesbaches, der auch den Namen Schussbach trägt,  führte.  Die Natur-urwaldrunde ist voller Leben. Ständig begleiteten uns Pilze,  Insekten, Vögel oder auch Totholz auf unserer Wanderung. Einer der  vielfältigsten Totholzpilze ist der Zunderschwamm (Fomes fomentarius), ihm wird  eine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Sein Name leitet  sich von der Verwendung als „Zunder“ ab und diente zum Feuermachen.
Die Herkunft der bayerischen Bezeichnung  „Hodernsau“ wiederum lässt auf eine weitere Eigenschaft des scheinbaren  Alleskönner schließen: Einen „Hodern“ benutzt man zum Aufsaugen von  Flüssigkeiten und dieser pilzliche Hodern  „saugt wie Sau“.
Im Gasthaus „Zum Dorfwirt“  in Arnbruck  ließen wir die erlebnisreiche Urwaldtour ausklingen.

Text: H-J Lottes
Bilder: j.w. und H-J Lottes


Volksfest- „Auszeit“ beim Lindner-Bräu

Trotz der angesagten, hohen Temperarturen um die 30°, konnten die beiden Wanderführer Otto Albertskirchinger und Klaus Bindl, 43 Teilnehmer zur Wanderung im Raum Miltach begrüßen. Ausgehend von Voggenzell, bzw. Heitzelsberg, wanderten A- u. B- Gruppe vorbei am Brückenheiligen ohne Brücke, eine Statue des Hl. Nepomuk, mit der Jahreszahl 1636, hat hier ihren ungewöhnlichen Platz gefunden, hinüber nach Anzenberg. An der Fatimakapelle, die am 16. August ihr 40- Jähriges Jubiläum feiern konnte, luden Bierbänke zu einer kurzen Rast ein. Mit schönen Ausblicken auf die Vorwaldberge und hinüber zur Wallfahrtskirche am Lamberg bei Chamerau, ging es über Höhenried hinunter nach Miltach, wo bereits der Bus auf die Wanderer wartete. Im Biergarten beim Lindner- Bräu gab es dann die verdiente Abkühlung in Form einer frischen „Halbe“ und a g`scheide Brotzeit.

Text: Otto Albertskirchinger
Bilder:  1 - 12 Klaus Bindl
        13 - 26 Werner Kunstmann

Gäubodenvolksfest 2023

Am Auszug und bei der offiziellen Eröffnung des Gäubodenvolksfestes 2023 durch den Ministerpräsidenten von Bayern Markus Söder nahm jeweils eine große Abordnung der Trachtengruppe des Bayerischen Waldvereins - Sektion Straubing - unter der Leitung von Josef Stahl teil.

Bilder siehe unter "Trachtengruppe"


An der Öberauer Schleife


„Auf die Schnelle abtauchen, in eine ruhige, beschauliche Landschaft ohne Trubel.“ So kündigte Wanderführer Peter Plaul die Wanderung an der Öberauer Schleife am 06. August an. Fast 50 Teilnehmer haben sich in Sossau getroffen. Etwa die Hälfte unter Führung von Peter Plaul erwanderte die gesamte Schleife. Altwasser, alte Bäume, viele Vögel und auch immer wieder Rehe sind hier im Naturschutzgebiet zu sehen.
Der Rest unter Leitung von Otto Albertskirchinger besuchte die Filialkirche in Öberau. Sie ist im Inneren im Stil des Rokoko ausgestattet, mit Schreinen samt kunstvoll gestalteten Reliquien, verschnörkelten Holzbänken und einer kleinen rosafarbenen Orgel, die noch funktioniert.
Am Ende der jeweiligen Wanderung traf man sich im Gasthaus Reisinger, wo man die Erlebnisse noch diskutierte und das Mittagessen genießen konnte.

Text: j.w.
Bilder: versch. Teilnehmer


  
Wanderung zum Wackelstein

Für unsere Wanderung zum Wackelstein, am Sonntag 25.06.2023, konnten wir 44 Teilnehmer gewinnen.
Bei bestem Wanderwetter startete die Gruppe A mit 27 Teilnehmern unter der Führung von Ernst Stern in Zenting und wanderte über Gessenreuth, vorbei am idyllisch gelegenen Ebenreuther See nach Ebenreuth. Nach einer kurzen asphaltierten Strecke bogen wir links in einen schattigen, gut begehbaren, aber stetig leicht ansteigenden Waldweg, der uns nach ca. einer Stunde nach Solla führte.
In Solla startete auch die Gruppe B, unter der Führung von Hans J. Lottes, mit 17 Teilnehmern.
Für beide Gruppen war der Weg ab Solla identisch.
Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir die geschichtsträchtige Schartenkirche und zugleich den höchsten Punkt (720 m) unserer Wanderung. Weiter ging es mit herrlichen Ausblicken in Richtung Donautal und Bayerwald (Lusen) zu dem Weiler Loh, europaweit bekannt durch das jährlich stattfindende „Elefantentreffen“. Ein kurzer Waldweg war es noch bis zu unserem Hauptziel, den von Wollsackverwitterung geschaffenen, beeindruckenden, 50 t Granitblock, dem Wackelstein.
Hier, inmitten von Wald und Felsen, legten wir eine längere Pause ein.
Danach setzten wir unsere Tour, vorbei an gigantischen Felsformationen und dem Zigeunerbrunnen, zum Steinernen Kirchlein, einem gewaltigen, natürlichen Felsendom mit kleinem Innenraum, fort.
Weiter ging es unter dem Blätterdach von Laubbäumen und einem munteren Bächlein entlang nach Rettenbach, wo uns der Bus erwartete und uns zur abschließenden Einkehr im Gasthaus „Kammbräu“ nach Zenting brachte.

Text: Ernst Stern
Bilder: Werner Kunstmann und Ernst Stern

  
Viel Wasser und einige Mühlen

Mit über vierzig Vereinsmitgliedern und auch etlichen Gästen gings bei idealem Wanderwetter mit dem agilis von Straubing bzw. Radldorf nach Laaber. Unter der Leitung von Norbert Segerer ging die Gruppe erst einmal hinunter in den Markt Laaber. Dabei führte ein kurzer Abstecher noch in die herrlich gelegene Burgruine Laaber, eine der interessantesten romanischen Burgruinen der Oberpfalz aus dem 12. Jahrhundert. Nach Überquerung der Schwarzen Laaber bei der Marktmühle führte der Weg weiter über Pulver-, Papier-, und Endorfmühle bis hin zum ehemaligen Gasthaus Schafbruckmühle. Hier entschied man sich auf dem schattigen Rolf-Watter-Weg weiter zu wandern. Nach einem kurzen, nicht einfachen Abstieg hinunter zum Schallerwöhr erfolgte ein Wechsel auf die andere Talseite. Ab hier war der Weg wieder eben und es ging über Gleisl-, Mauser-, und Hammermühle bis zur Friesenmühle, wo ein schöner Biergarten auf uns wartete. Nach unserer Einkehr war es nur mehr ein 20-minütiger, leicht aufsteigender Weg zum Bahnhof Beratzhausen. Ein besonderes „Dankeschön“ noch an Otto Albertskirchinger für seinen „ Fahrdienst“ zur Friesenmühle bzw. zum Bahnhof.

Text: Norbert Segerer
Bilder: Theresa Zwick u. j.w.

Besuch im Land der „Hundsköpfe“

Bei sommerlichen Temperaturen führte der Bayerwaldverein Straubing unter Leitung von Klaus Bindl eine Wanderexkursion ins Chodenland durch. Die Choden wurden mit der Bewachung der böhmisch-bayrischen Grenze beauftragt, dabei wurden sie von großen, scharfen Hunden begleitet Zur Popularisierung des Chodenlandes im Nachbarland Tschechien trug vor allem der historische Roman „Hundsköpfe“ von Alois Jirasek bei. Als Experte begleitete Redakteur Karl Reitmeier aus Waldmünchen die überaus große Wandergruppe. Bei der Wanderung auf den Hradek und nach Trhanov gab er Einblicke in das Leben der chodischen Dörfer, in denen sich bis heute ein eigener Dialekt, sowie alte Bräuche und Traditionen erhalten haben. Mit eigenen Episoden untermalt, erhielt die interessierte Gruppe wertvolle Informationen zu dem Bauernaufstand der Choden unter ihrem Anführer Jan Sladký Kozina. Das Denkmal von ihm und die Chodska Chalupà auf dem Hradek zählen zu den Schönheiten des Chodenlandes. Bis heute pflegen die Choden eine reiche Volkskultur mit Musik, zu der auch Dudelsackspieler gehören, Trachtengruppen und eine eigene Volkskunst.

Text u. Bilder Klaus Bindl
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